Konsortium

Im sog. Konsortium haben wir uns für den Projektzeitraum zusammengeschlossen, um das gemeinsame Vorhaben der klimaangepassten Straßen zu verwirklichen. Das Konsortium besteht aus folgenden Organisationen:

Das Wuppertal Institut

Das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie wurde 1991 vom Land Nordhein-Westfalen gegründet und erhält als gemeinnützige GmbH eine Grundfinanzierung vom Land NRW. Am Institut arbeiten zurzeit etwa 220 Mitarbeiter*innen interdisziplinär und lösungsorientiert im Themenbereich angewandte Nachhaltigkeitsforschung.
Das Projekt wird in der Abteilung „Energie- Verkehrs- und Klimapolitik“ bearbeitet.
 

Das Wuppertal Institut übernimmt unter der Leitung von Dr. Steven März die Gesamtkoordination des Projekts und ist zuständig für den wissenschaftlichen Input sowie die wissenschaftliche Begleitung. Außerdem ist das Wuppertal Institut hauptverantwortlich zuständig für die Konzeption und Durchführung der Workshops in Dortmund und Gelsenkirchen sowie für die Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit des Projekts.

Emschergenossenschaft und Lippverband

Die Emschergenossenschaft ist ein öffentlich-rechtliches Wasserwirtschaftsunternehmen, das nach dem Genossenschaftsprinzip Aufgaben für das Gemeinwohl erbringt.

Mit der Zukunftsinitiative (ZI) „Klima.Werk“ arbeitet die Emschergenossenschaft (EG) zusammen mit den Städten an einer wasserbewussten Stadt- und Raumentwicklung. Teil der Initiative ist das Projekt „Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft“ der Ruhrkonferenz des Landes Nordrhein-Westfalen, an dem sich alle Wasserverbände und Kommunen der Region beteiligen. Die ZI-Serviceorganisation bei der EG setzt mit den Städten Maßnahmen zur Klimaanpassung um.

Die Emschergenossenschaft unterstützt das Wuppertal Institut bei der Konzeption und Umsetzung der Beteiligungsformate sowie in der Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit.

MUST Städtebau GmbH

MUST ist ein interdisziplinäres Planungsbüro für Stadt-, Freiraum- und Infrastrukturplanung mit Sitz in Köln und Amsterdam. Das Büro hat seit 1997 eine Vielzahl an städtebaulichen und freiraumplanerischen Konzepten erarbeitet und beschäftigt 25 Mitarbeiter*innen aus den Fachgebieten Stadtplanung, Landschaftsarchitektur, Geographie und Architektur.

MUST erstellt die Planungsentwürfe für die beiden Straßen im Projekt und ist beteiligt an der Konzeption der Beteiligungsformate.

Ideelle Partner: Dortmund & Gelsenkirchen

Die Auswahl der umzugestaltenden Straßen erfolgte in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Stadtverwaltungen in Dortmund und Gelsenkirchen.

Dortmund ist mit rund 600.000 Einwohner*innen derzeit die drittgrößte Stadt Nordrhein-Westfalens. Mit Pilotprojekten wie dem Radschnellweg Ruhr (RS1) treibt die Stadt die Verkehrswende voran.

Die kreisfreie Stadt Gelsenkirchen regt seit 2017 im Rahmen des Prozesses „Zukunft Mobilität“ dazu an, Mobilität neu zu denken und Umweltbelastungen zu reduzieren.